E-Books veröffentlichen mit Blurb™

Als Autorin von E-Books bin ich selbstverständlich immer auf der Pirsch nach neuen Informationen zur digitalen Buchproduktion. Heute entdeckte ich das Angebot von Blurb™. Die deutsche Seite existiert seit 2012, ist also noch ziemlich neu. Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco unterhält in diversen Ländern Dependancen und wirbt mit dem schlichten Motto Gestalten Sie Ihr eigenes Buch. Wie viele individuelle Varianten hinter dieser Aufforderung stecken können, verdeutlicht die Angebotspalette.

Willkommen bei blurb™

Auf der Startseite ahne ich noch nicht, wie breit gefächert und zeitgemäß der Service für angehende oder bereits tätige E-Book-Autoren sein kann. Bisweilen bin ich noch in der Vorstellung verhaftet, die solche Unternehmen wie Epubli, BoD oder Tredition vermitteln. Auf den ersten Blick fällt mir das besonders schöne Design der Bücher auf. Auch die Formate sind ungewöhnlich im Vergleich zu den gängigen Standards. Und ganz offenbar handelt es sich um ein Angebot, mit dem ich sowohl eine Print-Ausgabe als auch ein E-Book erstellen und veröffentlichen kann.

Buchgestaltung à la carte

In der Navigationsleiste fällt mir der Punkt Apps auf, den ich neugierig mit der Maus ansteuere. Es öffnet sich ein Untermenü mit lauter professionellen Tools für die E-Book-Gestaltung. Unterteilt in die Sparten Einfache Fotobücher, Persönliches Design und Professionelles Detail stehen mehrere Buchgestaltungstools zur Verfügung, die ich mir herunterladen kann. Ganz in Ruhe kann ich dann offline mein Buch gestalten. Mit Blurb Bookyfy™lassen sich sogar durch einen Klick die Versionen für ein gedrucktes Buch und ein E-Book im normalen Reader-Format und für iPhone® und iPod® erstellen.

Nicht nur Fotobücher

Obwohl das Angebot speziell auf bebilderte Bücher ausgerichtet ist, kann ich natürlich auch ein ganz normales Buch damit herausgeben. Der Vorteil gegenüber den herkömmlichen Angeboten ist ganz klar, dass mein E-Book auch für alle mobilen Endgeräte lesbar wird. Meine potenzielle Leserschaft weitet sich dadurch von den reinen Tablett-Lesern auf die Smartphoner aus. Weiterhin ist es interessant, meinen Lesern ebenfalls eine Print-Version meiner digitalen Bücher anbieten zu können. Ungeachtet der Entwicklung habe ich noch immer Fans, die sich weigern, ein Lesegerät in die Hand zu nehmen. Der Wunsch nach dem gedruckten Buch in den Händen ist nach wie vor stark vertreten.

Entscheidend: die Lizenz

Je länger ich auf der Seite von Blurb™  herumstöbere, desto besser gefällt mir die Offerte. Die individuellen Möglichkeiten zur Buchgestaltung scheinen grenzenlos und sind tatsächlich in einem besonders schönen Layout gehalten. Reizvoll finde ich auch die unterschiedlichen Ausgabeformate, die allesamt via weniger Mausklicks erstellt sind. Das ganze Verfahren ist kostenlos, aber um das Buch zu verkaufen, muss ich zunächst selbst ein Exemplar in allen Formaten bestellen. Damit lässt sich leben, schließlich brauche ich ja auch immer ein Belegexemplar. Entscheidend ist allerdings ein letzter Punkt: Welche Verpflichtungen gehe ich als Autorin ein? Nach kurzer Suche finde ich den entsprechenden Passus in den AGB: „….. Sie erteilen Blurb hiermit eine nicht exklusive, weltweite, vollständig bezahlte und gebührenfreie Lizenz……“  Na prima, demnach steht einer Nutzung von Blurb™ aus meiner Sicht nichts mehr entgegen.

Hier geht’s zur Website von blurb

 

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