Tinkers von Paul Harding

Bei diesem Buch bin ich mir sicher, ganz sicher, eine wahre Lesefreude für Fans des kreativen Schreibens in der Hand zu halten. Dafür sprechen mehrere Gründe: die Auszeichnung mit dem Pulitzerpreis in 2010, die Tätigkeit des Autors Paul Harding als Dozent für Creative Writing, die Dornröschenstory der Veröffentlichung und die jubelnden Pressestimmen, die Tinkers in den Himmel loben. Voller Vorfreude suche ich mir ein bequemes Plätzchen und schlage die erste Seite auf.

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Das Verb „merkeln“

Die Lebendigkeit der Sprache äußert sich unter anderem in neuen Ausdrücken, die einem zeitgemäßen Geschehen ein bestimmtes Wort zuordnen. Bei vielen davon handelt es sich um Modebegriffe, die eine Zeit lang im Trend liegen und dann wieder aus dem Wortschatz verschwinden, wie zum Beispiel „wulffen“ oder „guttenbergen“. Bei dem Verb „merkeln“ ist allerdings davon auszugehen, dass es sich fest im Sprachgebrauch verankert, umfasst es doch – besonders im deutschen Sprachgebrauch – etliche Varianten, ohne die das derzeitige und zukünftige Geschehen in Europa kaum formulierbar wäre.

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Kreativ texten

Das folgende Video zeigt eindrücklich, wie unterschiedlich die Wirkung von Texten sein kann: Eine Formulierung, die sich der kreativen Schreibtechniken bedient, beschert eindeutig mehr Erfolg.

 

Sie möchten die Techniken des Kreativen Schreibens lernen? Dann schauen Sie hier:

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Jaume Cabré – Das Schweigen des Sammlers

Hätte meine Schwester mich gefragt, welches Buch ich mir zu Weihnachten wünsche, ich hätte mir ganz sicher nicht Das Schweigen des Sammlers von Jaume Cabré gewünscht. Denn einige Monate zuvor hatte ich sein Buch Senyoria schon nach etwa zehn Seiten kurzerhand in die Schublade der Lese-ich-nie-wieder-Bücher gesteckt. Auf die unerbittliche Grausamkeit des 18. Jahrhunderts wollte ich mich nicht einlassen. Und auch mein Weihnachtsgeschenk lege ich erst einmal auf den Stapel, bevor ich mich zum Lesen entscheide. Zunächst werfe ich einen Blick auf den Beileger aus festem Karton. Das wird anstrengend, denke ich in Anbetracht des Figurenverzeichnisses, das vom 14. bis ins 20. Jahrhundert reicht.

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E-Books veröffentlichen mit Blurb™

Als Autorin von E-Books bin ich selbstverständlich immer auf der Pirsch nach neuen Informationen zur digitalen Buchproduktion. Heute entdeckte ich das Angebot von Blurb™. Die deutsche Seite existiert seit 2012, ist also noch ziemlich neu. Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco unterhält in diversen Ländern Dependancen und wirbt mit dem schlichten Motto Gestalten Sie Ihr eigenes Buch. Wie viele individuelle Varianten hinter dieser Aufforderung stecken können, verdeutlicht die Angebotspalette.

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Gregor Hens – Matta verlässt seine Kinder

Das schmale Buch mit dem grautönigen Schutzumschlag liegt schon länger im Fach der bislang ungelesenen Exemplare. Der Autorenname Gregor Hens in schwarzen Buchstaben – noch nie was von gehört. Der Titel in mattem Blau: Matta verlässt seine Kinder – ach Gott, keinen Bock auf ein Familiendrama und Kinder hab´ ich eh nicht. Verlag S.Fischer – auch nicht gerade mein Favorit. Immerhin schreibt die Neue Zürcher Zeitung: „Gregor Hens ist mit seinem Buch über die Vergänglichkeit der Liebe ein Meisterwerk gelungen“, wie ich auf dem Buchrücken lese. Aber steht das so oder ähnlich nicht auf jedem Buchrücken?

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Gute Texte schreiben

Abgesehen von einer literarischen Qualität wohnt jedem Text auch eine stilistische inne. Diesen formalen Ansprüchen liegen einige Regeln zugrunde. Auf meiner Suche, wodurch genau sich gute Texte auszeichnen, habe ich etliche Webseiten durchforstet. Dabei sind mir unzählige Regelwerke und Empfehlungen begegnet – am Ende traute ich mich kaum noch, einen Satz zu schreiben. In einem zweiten Anlauf filterte ich diesen Berg an Informationen und ging mehrere Tage in Klausur. Hier präsentiere ich Ihnen meine Ergebnisse.

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Kreative Schreibtechniken: Charaktere entwerfen

Geschichten leben von einzigartigen Figuren, die Sie als Autor erschaffen. Charaktere oder Figuren bilden in zweifacher Hinsicht das Herzstück einer jeden Erzählung. Einerseits kann sie durch handelnde Personen überhaupt erst entstehen, andererseits schlagen sie die Brücke zum Leser. Die Einzigartigkeit der Figuren entscheidet darüber, ob der Leser deren Geschichte kennenlernen will. Ob er an deren Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben will, welche letztendlich die Handlung der Geschichte ausmachen. Ob er also die Geschichte liest oder eben nicht, ob sie ihm gefällt oder eben nicht.

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