Schöne Hundegeschichten gesucht

Die Internetseite traumhund.de sucht Hundegeschichten, die zum Ziel dieser Seite beitragen: Hunden ein neues Zuhause zu geben. Sie existiert bereits seit 12 Jahren, nun bekam sie ein neues Design. Der Betreiber Peter Wolf bietet auf traumhund.de Tierheimen, Tierschutzorganisationen und privaten „Notfellen“ aus ganz Europa die Möglichkeit, neue Frauchen und Herrchen für ihre Schützlinge zu suchen. Mehr als 40.000 Hunde waren schon dort eingetragen, etliche fanden darüber ihr Glück und aktuell warten über Tausend darauf. Peter Wolf geht es darum, möglichst viele Menschen zu erreichen und damit die Vermittlungschancen für jedes einzelne Hundeschicksal zu erhöhen. Um die Entscheidung für eine Adoption zu motivieren, veröffentlicht er Geschichten über Hunde, die ein liebevolles Heim fanden. Somit ist das Thema festgelegt. Doch gute Storys brauchen Fiktion und wer etwas einsenden will, sollte ein paar Dinge beachten.

Was gefragt ist

Die Hundegeschichten sollten kurz sein und sich somit den Lesegewohnheiten der Websitebesucher anpassen. Wer ausführlich über ein Hundeschicksal lesen will, kauft sich eher einen Roman. Thematisch kann es um den Moment der Entscheidung gehen: Was genau hat den Entschluss zur Adoption ausgelöst? Oder es können die Gefühle und Erlebnisse sein, die der Hund in Ihr Leben bringt: weniger Einsamkeit, mehr Momente der Freude, einen neuen Tagesrhythmus oder neue Lebensgewohnheiten. Es kann aber auch einfach die tiefe Liebe zu dem neuen Gefährten sein, von der die Hundegeschichten handeln. Ihr Schreibstil sollte bildhaft sein, denn damit schaffen Sie die meiste Nähe zu den Lesern.

Was nicht ankommt

Auf keinen Fall sollten sich die Hundegeschichten auf das reine Aschenputtel-Prinzip beschränken: Armer Hund bekommt ein neues Heim und ist plötzlich furchtbar glücklich. Denn darin stecken weder Überraschung noch eine neue Information und schon gar keine Spannung: Logisch ist ein Hund dann glücklicher als im Tierheim, und wenn das alles ist, was es zu erzählen gibt, lohnt sich darüber keine Geschichte. Auch Aschenputtel wäre auf diese Weise niemals so populär geworden. Das hat sie nur geschafft, weil da die gemeine Stiefmutter mit ihren Töchtern war und sie am Ende an der Seite ihres schönen Prinzen in wunderhübschen Kleidern steckte. Auch Ihre Hundegeschichten brauchen ein solches Drumherum, damit sie lesenswert sind.

Was Sie vermeiden sollten

Ein nächster wichtiger Aspekt ist die Erzählperspektive. Es wirkt schnell kitschig oder unglaubwürdig, wenn der Hund das erzählerische Ich besetzt. Einfacher ist es, wenn Sie die Hundegeschichten aus Ihrer Sicht erzählen und nicht allein den Hund sprechen oder denken lassen. Stellen Sie sich mal vor, Aschenputtel hätte ihre Geschichte selbst erzählt. Viele Aspekte der Geschichte wären weggefallen, weil Aschenputtel selbst davon gar keine Ahnung haben konnte. Und schnell hätte die Story einen selbstmitleidigen Touch bekommen, der bei Lesern nicht gut ankommt. Aus einem einfachen Grund: Selbstmitleid kennt jeder und will darüber nicht auch noch lesen.

Was Sie dazu erfinden

Und auch das Beschränken auf die reine Wahrheit ist kein guter Ansatz. Denn nichts ist langweiliger als die Realität, weil sie äußerst selten den Gesetzen der spannenden Handlung folgt. Glauben Sie wirklich, jener Prinz habe sich die Mühe gemacht, den richtigen Fuß für den Schuh zu finden? War es nicht am Ende so, dass der Prinz dieses Aschenputtel schlichtweg sah und sich furchtbar verliebte? So sehr, dass er sie glatt vom Fleck weg heiratete? Aber das wäre als Geschichte ganz schon flach gewesen. Daher brauchen auch Ihre Hundegeschichten ein wenig Brimborium, das Sie dazu erfinden. Für den Leser entsteht dadurch jene Spannung, die ihn dazu veranlasst, die Geschichte bis zum Ende zu lesen.

Was Ihre Hundegeschichten unvergesslich macht

Wenn Sie diese Punkte bei Ihren Hundegeschichten beherzigen, haben Sie es fast geschafft, eine wundervolle Story zu schreiben. Fehlt nur noch die Komponente, wie Ihre Leser sie nie mehr vergessen und sie sogar weitererzählen werden. Dies erreichen Sie gut durch ein besonderes Merkmal, das Sie an ihrem Traumhund hervorheben. Auch wenn alle Hunde gleich (süß) sind, gibt es dennoch einzigartige Eigenheiten. Was genau macht gerade Ihren Hund so besonders? Bringen Sie dies unbedingt in die Geschichte ein, denn nichts geht beim Leser tiefer, als ein eigenwilliger Charakter oder eine bemerkenswerte Äußerlichkeit.

Was Sie für die Veröffentlichung tun müssen

Einige Inspirationen, die Ihnen beim Schreiben behilflich sind, finden Sie als Download hier in der Schreibakademie. Ihre fertigen Hundegeschichten senden Sie bitte direkt an traumhund.de, die Adresse steht auf der Website. Geben Sie bitte als Betreff „Geschichte“ ein. Toll wäre es, wenn Sie auch ein bis zwei Fotos zur Verfügung stellen könnten. Alles Weitere klären Sie dann mit dem Inhaber der Website Peter Wolf. Ich wünsche Ihnen sehr viel Spaß beim Schreiben Ihrer Geschichte, die sicher vielen Menschen Freude bereitet und hoffentlich ganz vielen Hunden zu einem neuen Heim verhilft!

Link:

traumhund.de – Die Website für Hunde auf dem Weg ins Glück

„Ein Bällchen für Gina“ – Meine Geschichte für traumhund.de

Kostenloses Download:

Inspirationen für tolle Hundegeschichten

 

 

 

 

Stephanie
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